Die Finanzkrise hat das Vertrauen vieler in die Selbstregulierungskräfte der Wirtschaft erschüttert. Dabei wird aber gerne außer Acht gelassen, das hohe Gewinnchancen auch mit großen Risiken, sprich Verlusten, einher gehen, die dann von den Aktionären ebenso akzeptiert werden müssen. Investmentfonds sind in den USA eine beliebte Anlagemöglichkeit, die mit vergleichsweise sehr geringen Risiken eine Renditeerwartung, je nach Anlagegegenstand, von zehn Prozent oder sogar noch mehr erzielen können. Auch die Tatsache, dass Banker durch die billige Bereitstellung von Krediten eine Hauptschuld an der Wirtschaftskrise haben, kann den Investmentfonds keinen Abbruch geben, wenn in sichere Werte investiert wird, die die Menschen immer unabhängig von der wirtschaftlichen Lage konsumieren. Leider steckt besonders in Deutschland der Markt für Investmentfonds noch in den Kinderschuhen, obwohl gerade Investmentfonds für fast jeden Anlagetypen das passende Angebot bereit stellen können.
Wie attraktiv Investmentfonds zur Risikoabsicherung bei gleichzeitig attraktiver Renditeerwartung sind, zeigt auch die Tatsache, dass ein Großteil der Rentenprodukte mit Hilfe von Investmentfonds Risiken und Chancen optimal miteinander kombinieren.
Neben Investmentfonds sollten aber auch Aktien nicht verteufelt werden, da diese – besonders langfristig betrachtet – respektable Renditeentwicklungen aufweisen können. Anleger machen jedoch nur meisten aus psychologischen Gründen den Fehler, die Aktien zum Zeitpunkt zu verkaufen, wenn diese gerade in den Keller gestürzt sind.
Für risikoscheue Anlegertypen bieten jedoch Investmentfonds die bessere Alternative, insbesondere Geldmarktfonds oder Rentenpapiere.
Wer hat sich noch nicht überlegt den großen Schritt zu wagen und einen Kredit aufzunehmen. Diese Möglichkeit ist wohl die Schnellste, um an Geld zu kommen. Und Geld braucht man schließlich für allerlei Dinge. Ein neues Haus, ein neues Auto oder die Verwirklichung der Selbstständigkeit. Gerade in diesen Fällen ist man auf schnelles Geld angewiesen. Denn wenn man warten möchte, könnte man schließlich auch einen Bausparer beantragen. Was ist also zu tun, wenn man einen Kredit aufnehmen möchte. Die meisten würden wohl dazu raten, einen Termin bei der Bank zu machen, aber es geht auch anders. Natürlich ist die eigene Bank vertrauenswürdig, aber macht die Bank auch das beste Angebot?
Schnelles Geld übers Internet
Wenn man nicht auf das teure Angebot der Bank zurück greifen möchte, schlägt man einen anderen Weg ein. Man besucht das Internet. In der heuten Zeit dreht sich alles weiter und ebenso das Internet. Hier findet man mittlerweile alles, was das Herz begehrt. Und eben auch Online Kredite. Internetseiten wie www.ecredit.de bieten Informationen und eine Menge mehr. Diese Seite ist sehr übersichtlich und bietet eine ganze Menge. Man erfährt alles Mögliche zu den verschiedenen Krediten der jeweiligen Banken. Man kann also auf einen Blick einen Kredit vergleichen und so ganz schnell das beste Angebot finden. Man kann sich auch über Kleinkredite oder auch spezielle Autokredite informieren. Ist man beispielweise an einem Autokredit interessiert, folgt man einfach dem Link.
Die Möglichkeiten ausschöpfen
Wenn man auf dieser Seite bereits ein bisschen gestöbert hat, fängt man an, sich richtig zu erkundigen. Möchte man etwas zu Kleinkrediten erfahren, bedarf es nur einem Klick und man wird beraten. Man wird darüber informiert, was die Voraussetzungen für einen Kleinkredit sind, was ein Dispokredit ist und welche verschiedenen Anbieter es gibt. Man muss also lediglich ein bisschen Zeit opfern. Ist man sich dennoch nicht ganz sicher, steht einem das Service Telefon jederzeit zur Verfügung. Experten beraten gerne und geben wertvolle Tipps. Gerade als Laie ist die Möglichkeit des Online Kredits gut, da man unvoreingenommen vergleichen kann. Das endgültige Angebot kann man schließlich immer noch prüfen lassen.
Flugzeugfonds gehören in die Kategorie der geschlossenen Fonds und werden häufig auch als Leasingfonds bezeichnet. Anleger, die in einen solchen Fonds investieren, beteiligen sich am Kauf oder am Erwerb eines Flugzeuges, welches dann an ein Flug- oder Reiseunternehmen verleast wird.
Die Flug- und Reiseunternehmen sind in den vergangenen Jahren dazu übergegangen, aus Gründen der Liquiditätsschonung Flugzeuge nicht mehr selbst zu erwerben, sondern zu leasen. Dies ist für viele Unternehmen deutlich interessanter, denn so ist es möglich, auf unterschiedliche Auslastungen besser zu reagieren und zu vermeiden, dass Flugzeuge, die am Boden bleiben müssen, hohe Kosten verursachen.
Flugzeugfonds investieren genau in dieses Geschäftsfeld und stellen den Flug- und Reiseunternehmen die benötigten Flugzeuge zur Verfügung. Sie erhalten hierfür Leasingbeiträge, die mit den Unternehmen vorher fest verhandelt wurden. Diese Einnahmen werden dann an die Anleger als jährliche Ausschüttung ausgezahlt. Je nach Investment ist es so möglich, deutlich höhere Renditen als mit Festzinsanlagen zu verdienen und gleichzeitig die Risiken zu minimieren.
Da Flugzeugfonds zu den geschlossenen Fonds gehören, ist ein Investment einzig in der Zeichnungsphase möglich. Zudem weisen diese Anlagen feste Laufzeiten von zehn bis zwölf Jahren auf, die bei einer derartigen Anlage beachtet werden sollte. Anleger jedoch, die langfristig investieren wollen und ihr Geld in dieser Zeit voraussichtlich nicht benötigen, können mit diesen Anlagen auch außerhalb der Börse investieren und attraktive Renditen erzielen.
Wichtig ist jedoch zu beachten, dass Flugzeugfonds neben Chancen durchaus auch Risiken aufweisen können. Zu den möglichen Risiken gehört, dass der Fonds die Flugzeuge nicht wie gewünscht verleasen kann und in der Folge Verluste erzielt. Sogar der Totalverlust ist theoretisch möglich, wird allerdings durch das Sachwertinvestment stark reduziert. Denn selbst wenn das Flugzeug nicht verleast werden kann ist es immer noch möglich, dieses Flugzeug gewinnbringend zu verkaufen und den Fonds anschließend zu liquidieren. Gegen eventuelle Risiken wie einen Absturz des Flugzeugs oder eine Beschädigung sind ohnehin ausreichende Versicherungen vorhanden.
Um bewerten zu können, ob ein spezieller Flugzeugfonds ein gutes Investment ist, sollten Anleger einen Blick in den Verkaufsprospekt der Emittentin werfen. Hier wird nicht nur das Flugzeug näher beschrieben, auch der Leasingnehmer sowie die individuellen Leasingzeiträume werden beschrieben. Bei langfristigen Leasingverträgen mit solventen Leasingnehmern ist das Risiko der Anleger nochmals deutlich verringert.
Die private Altersvorsorge zu gestalten, ist auf viele Weisen möglich. Als beliebte und weit verbreitete Variante kann die Riester-Rente angesehen werden.
Die Riester-Rente kann auf unterschiedliche Weisen angespart werden, je nach persönlichen Präferenzen. Als Option besteht neben dem Banksparplan unter anderem auch die Möglichkeit, die Riester-Rente in Form von Investmentfonds anzusparen.
Da es bei der Riester-Rente in keinem Fall zu einem Verlust, also eines Auszahlungsbetrags der unterhalb der Sparleistung liegt, kommen darf, gibt es gesonderte Regelungen für die Zusammensetzung von Investmentfonds im Rahmen eines Riester-Vertrags. Das grundsätzliche Prinzip des Fonds besteht darin, von einer Risikostreuung durch verschiedene Wertpapiere zu profitieren. Da es unterschiedliche Risikoklassifikationen gibt, ist beim Investmentfonds für die Riester-Rente darauf zu achten, den Anteil der Aktien so gering zu halten, dass der Fonds nicht in die Verlustzone rutschen kann. In Folge dessen besteht ein solcher Fonds immer zu einem großen Teil aus Rentenpapieren.
Weiterhin bietet die Riester-Rente Vorteile hinsichtlich der Besteuerung, aber auch staatliche Zulagen werden gewährt. Diese leistet der Staat, um die Altersarmut so weit wie möglich zu minimieren. Bedingt durch den demographischen Wandel geht das Prinzip der Versorgung der Rentner durch die Berufstätigen nicht mehr auf, weshalb sich die Höhe der gesetzlichen Rente in den vergangenen Jahren negativ entwickelt hat. Da hier kaum mit einer Besserung zu rechnen ist, stellt das Thema private Altersvorsorge für jeden ein wichtiges Thema dar, um später im Alter eine akzeptable Rente beziehen zu können. Hier sind weitere Informationen zu diesem Thema ersichtlich.
Die Weltwirtschaft kommt wieder in Fahrt. Nicht zuletzt bedingt durch die asiatischen Länder wächst die Weltwirtschaft sehr viel stärker als die Wirtschaft in Europa. Davon profitiert primär die Schiffwirtschaft, da ein Großteil des Güterverkehrs über Schiffe abgewickelt wird. Hinzu kommt noch, dass bei ansteigenden Charterraten signifikante Steuervorteile greifen, die Schiffsfonds zu einer optimalen Anlageform machen.
Auch der günstige Dollar trägt einiges zur Attraktivität von Schiffsfonds bei. Dennoch sollte bei Schiffsfonds genau verglichen werden. Da Schiffsfonds nicht neu sind, können Anleger auf Erfahrungswerte aus der Vergangenheit bauen. Schiffsbeteiligungen, die früher ihre Prognosen einhalten konnten, sind auch zukünftig zu empfehlen, zumal bei Schiffsbeteiligungen durch die Möglichkeit einer breiten Risikostreuung Risiken effizient minimiert werden können.
Doch gerade in diesem potentiellen Vorteil liegt auch ein möglicher Nachteil, da Schiffsfonds bei schlechter Diversifikation sehr risikoreich sind. Andererseits bedeutet aber – generell bei Investitionen – eine geringere Diversifikation die Chance auf höhere Renditen. Wer hohe Renditen erzielen möchte, muss immer auch ein höheres Risiko eingehen. Für konservative Anleger sind daher Festgeldanlagen oder Sparbriefen zu empfehlen, wenn diese nicht gewillt sind ihr Geld für einen längeren Zeitraum anzulegen.
Bei guter Risikostreuung kommen aber Schiffsfonds auch für eher risikoscheue Anleger in durchaus in Betracht, da durch einen guten Fonds Vergleich gute Schiffsfonds von weniger guten, die z. B. nur in eine bestimmte Region investieren, unterschieden werden.
Die Hauptrisiken bei Schiffsfonds liegen im Veräußerungswert der Schiffe, im Wechselkurs, mit dem Schiffsbeteiligungen gehandelt werden und nicht zuletzt auch den Charterraten, die recht unterschiedlich ausgestaltet sein können. Schiffsfonds sind so unterschiedlich wie die Präferenzen der Anleger bezüglich der Risiko-Rendite-Erwartung. Ein genauer Schiffsfonds Vergleich ist daher der pauschalen Ablehnung gegenüber Schiffsfonds vorzuziehen – wie bei fast allen Geschlossenen Fonds. Leider sind gerade in Deutschland Investmentfonds oft mit falschen Vorurteilen behaftet.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Leider sind die Auswahlmöglichkeiten am deutschen Markt für eine Lebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung mehr als dürftig. Zumindest gibt es keine reinen Risikoabsicherungen mehr ohne Gesundheitsfragen.
Eine sehr gute Alternative, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass eine fondsgebunden Altersvorsorge immer empfehlenswert ist, stellt eine fondsgebundene Rentenversicherung mit einem Todesfallschutz bis zu 50.000 Euro dar. Der Anbieter bietet ein renditestarkes Ansparprodukt mit einer hervorragenden Todesfallleistung. Zwar gibt es drei Jahre Wartezeit, dafür stehen danach mindestens 50.000 Euro Todesfallschutz zur Verfügung.
Im Gegensatz zu anderen Lebensversicherungen ohne Gesundheitsfragen ist der Monatsbeitrag bei besagtem Produkt recht gering, da der maximal zu versichernde Todesfallschutz zwar an die Beitragssumme wie bei anderen Lebensversicherungen auch gekoppelt ist, doch reicht hier eine verhältnismäßig sehr geringe Beitrgassumme bereits aus, um die maximal zu versichernde Todesfallsumme von 50.000 Euro versichern zu könnnen. Einziges Manko sind die 3 Jahre Wartezeit, bei einem Tod innerhalb der ersten drei Jahre gäbe es nur die eingezahlten Beiträge zurück. Doch trotzdem scheint diese fondsgebundene Lebensversicherung ohen Gesundheitsprüfung derzeit die beste Alternative für Antragstellern mit Vorerkrankungen zu sein.
Obwohl die private Zusatzvorsorgung für den Ruhestand auf Grund der größer werdenden Versorgungslücke der Gesetzlichen Rentenversicherung immer wichtiger wird und die Finanzkrise der privaten Altersvorsorge kaum geschadet hat, sind die Deutschen diesbezüglich sehr zurück haltend. Das hat fatale Folgen! Denn selbst ein Arbeiter, der 45 Jahre lang einen Beitrag in die Gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, der dem Durchschnitt aller gesetzlich rentenversicherten entspricht, erhält nur rund 50 % seines Nettoeinkommens als Rente ausgezahlt. Stellen Sie sich einmal vor, auf einmal mit der Hälfte Ihres Einkommens auskommen zu müssen! Der während der Erwerbstätigkeit erreichte und gewohnte Lebensstandard würde im Rentenalter deutlich herab gestuft. Das muss nicht sein, gerade deshalb nicht. Gerade weil man im Rentenalter für vieles Zeit hat, was man als Berufstätiger kaum tun kann, sollte die Altersrente zumindest annährend vergleichbar mit dem letzten Nettolohn sein.
In Zeiten wirtschaftlicher Krise kann man an vielen sparen, aber nicht unbedingt an der Altervorsorge, zumal die Situation der Rentenversicherung erstaunlich stabil ist. Die verschiedenen Alternativen der Altersvorsorge werden hier kurz vorgestellt.
Die Betriebliche Altersvorsorge stellt eine Form der Gehaltsumwandlung, bei der bis zu 2.640 Euro sozialversicherungsfrei und auch ohne Steuern in der Gesetzlichen Rentenversicherung zusätzlich angespart werden können. Wer pro Monat 220 Euro anspart, kann, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind im Jahr 1.800 Euro obendrauf ohne Steuern in eine Betriebsaltervorsorge stecken. Hier gilt es aber zu bedenken, dass bei Erreichen des Rentenalters der Vertrag der betrieblichen Altersvorsorge 100 % zu versteuern ist und auch noch zusätzliche Beiträge zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung zu zahlen sind. Zudem führt die sog. Entgeltumwandlung bei dieser Form der Altersvorsorge dazu, dass die Gesetzliche Rente weniger wird, da durch die Entgeltumwandlung der Bruttoverdienst geschmälert wird.
Die Riesterrente ist auf Grund einer größeren Rentabilität bei gleichzeitiger Beitragsgarantie (der Gesetzgeber schreibt vor, dass die Zusatzrente durch die private Vorsorge mindestens die Summe der eingezahlten Beiträge garantiert sein muss) eher zu empfehlen. Doch Riesterrente ist nicht gleich Riesterrenter! Es gibt sehr viele Formen der Ausgestaltung. Zu empfehlen sind Riesterrenten wie die DWS Riesterrente, bei der auf sichere Anlagen wie Bundesschatzbriefe ebenso gesetzt wird wie auf Aktien, aber tagesaktuell immer die “beste Mischung” aus beiden Anlagen Investmentfonds hergestellt werden.
Die Riesterrente wird vom Gesetzgeber mit einem jährlichen Zusachuss von 154 Euro belohnt. Außerdem profitieren Leute mit Kindern zusätzlich durch die Kinderzulage in Höhe von 185 Euro pro Nachwuchs (für Kinder, die ab 2008 geboren werden sogar 300 Euro). Wer die maximale Förderung in Anspruch nehmen möchte, muss mindestens vier Prozent des Bruttoeinkommens zusätzlich in die private Altersvorsorge packen.
Die Rüruprente (auch Basisrente genannt) sieht dagegen keine Grundzulage vor, sondern fördert die private Altersvorsorge allein durch Steuervorteile. Die Basis-Rente eignet sich daher eher für Selbständige (aber natürlich auch für Arbeitnehmer). Aktuell können bis zu 14.400 Euro, die in die Rürup-Rente investiert werden bei der Steuererklärung als Sonderausgaben abgesetzt werden (bei Arbeitnehmern beträgt der absetzbare Betrag weniger, da die Beiträge für die Gesetzliche Rentenversicherung, in die Arbeitnehmer einzahlen, berücksichtigt werden).
Viele Deutsche verbinden die Anlage in Investmentfonds gleich mit hohem Risiko und Absturz der Aktienindizes wie dem Dax. Tatsächlich hat der Begriff “Investmentfonds” ersteinmal noch gar nichts mit Aktien zu tun. Vielmehr bedeutet Investmentfonds, dass es sich dabei um einen Anlage-Topf handelt, in denen viele Anleger ihr Geld hineinstecken.
In der Summe ergibt sich dadurch ein größere Summe als bei einer Einzelanlage. Die Größe dieses Investmenttopfes führt dadurch zu sinkenden Verwaltungskosten und zu einer besseren Verhandlungssituation bei der Anlage. Worin das Investment des Fonds letztendlich getätigt wird, hängt von der Ausrichtung des Fonds und seiner Anleger ab.
Konservative Anleger investieren dabei logischerweise in einen Fonds, der das eingesammelte Kapital seiner Anleger in konservative Anlageformen investiert, beispielsweise in immobilien oder festverzinsliche Wertpapiere. Dabei ist das Risiko dadurch bereits deutlich geringer, dass durch die Diversifikation in eine Vielzahl von Investments ein geringeres Ausfallsrisiko verbleibt, als würde ein Anleger alleine in eine einige Anlage, z.B. in eine Unternehmensanleihe investieren. Gleichzeitig steigen aber die Kosten kaum mehr an, da durch die hohe Summe des vorhandenen Kapitals im investmentfonds eine gute Kostenstruktur realisiert werden kann.
Hinzu kommt, dass Investmentfonds als Sondervermögen gelten. Bei einer möglichen Insolvenz der Fondsgesellschaft verbleibt das Kapital der Anleger im Fonds, denn es ist nicht Eigentum eines anderen. Im Gegensatz dazu würde die Anlage in ein einziges Wertpapier bei der Insolvenz des Unternehmens, welches dieses herausgegeben hat, durchaus auch den Verlust des angelegten Kapitals bedeuten können.Das gleichzeitig jedoch 100 verschiedene Unternehmen oder Staaten insolvent werden ist mehr als unwahrscheinlich.
Die großen Leistungslücken der Gesetzlichen Rentenversicherung machen eine frühzeitig Prognose zu den erwartbaren Alterseinkünfigen unerläßlich, will man im Alter nicht mit einer deutlich geringeren Kaufkraft auskommen müssen als notwendig ist zur Teilhabe am sozialen Leben. Bei einem Nettojahreseinkommen von rund 18.000 Euro muss ein heute 30jähriger Berufsanfänger mit einer Jahresrente von rund 13.000 Euro auskommen. Das Ausmaß der Versorgungslücke wird aber erst ersichtlich, wenn man diese Zahlen in Relation setzt. Bei einer jährlichen Inflationsrate von zwei Prozent entspricht das nach heutiger Kaufkraft lediglich etwas mehr als 6.000 Euro im Jahr. Mit anderen Worten muss ein 67jähriger dann trotz mehr als 35jähriger Berufstätigkeit mit etwas mehr als 500 Euro im Monat auskommen. Bei einer – nach heutigen Maßstäben – gewünschten Kaufkraft von 1.200 Euro monatlich, beträgt die Versorgungslücke rund 700 Euro im Monat.
Ein Grund, warum ein guter Investmentfonds einer privaten Rentenversicherung vorzuziehen ist, liegt in der Tatsache begründet, dass bei einem Versicherungsvertrag sich zunächst das Versicherungsunternehmen bedient, während erst der Rest, nach Abzug der Kosten, bei einer Investmentfondsgesellschaft landet. Es lohnt sich daher eindeutig, direkt in einem Investmentfonds zu investieren. Eine Versicherung hat davon ab auch eher den Charakter einer Risikoabsicherung, was in diesem Fall nicht geboten ist, da es ja um die Absicherung der Rente geht und nicht um eine Versicherung gegen Sturmschäden.
Ein sehr effizienter Weg, um für die Altereinkünfte vorzusorgen, ist die Riester Rente, da der Staat bei einem monatlichen Höchstbeitrag von 175 Euro am Ende des Jahres knapp 500 Euro Steuerrückzahlung gewährt, sowie eine Grundzulage von 154 Euro. Da die Riester Rente vom Staat für Arbeitnehmer sehr stark gefördert wird, lohnt eine solche Altersvorsorge mehr als z. B. ein Rentensparvertrag bei einer Versicherung. Bei der Ausschöpfung der möglichen monatlichen Höchsteinzahlung von 175 Euro, beträgt die monatliche Nettobelastung nur 162 Euro, da der Vorsorgende die Grundzulage in Höhe von 154 Euro zurück erhält, die in dem Investmentfonds Vertrag eingezahlt wurden.
Da es sehr viele Arten von Riester Renten gibt, fällt die richtige Wahl oft schwer.
Ein besonders für konservative Anleger, die nicht auf Risiko setzen wollen, zu empfehlendes Produkt ist die DWS RiesterRente Premium. Zu beachten in diesem Zusammenhang ist, dass Investmentfonds nicht gleichzusetzen ist mit Aktien (siehe dazu auch unser Einführungsartikel zu Investmentfonds), sondern auch Rentenfonds, festverzinsliche Wertpapiere, Staats- und Unternehmensanleihen beinhaltet. Bei der DWS Riester Rente Premium ist dies zu rund 80 % der Fall, während nur zu ca. 20 % in Aktien investiert wird. Dadurch sind die Garantien sehr gut. Schwankungen in den zu erwartenden Renditen sind nur gering bzw. sehr temporär zu erwarten. Das ist übrigens auch irrelevant für den Sparer, da das Geld erst zum Rentenalter zur Verfügung stehen muss.
Bei der DWS RiesterRente besteht auch die Option zum Rentenbeginn 30 % der Leistung als Einmalzahlung auszahlen zu lassen, damit für evtl. geplante längere Auszeiten, z. B. eine Weltreise, nicht nur die Zeit besteht, sondern auch das nötige Kleingeld zur Verfügung steht. Der Rest des Betrages wird dann normal verrentet.
Das Gute bei der DWS Riester Rente Premium ist auch, dass das Guthaben leicht zu vererben ist, so dass der Investor keine Sorge haben braucht, dass etwas “verloren” geht.
Die DWS bietet das wohl beste Konzept, um eher junge und konservative Anleger für das Alter abzusichern. Dafür empfiehlt sich die Anlageform des Garantiefondskonzeptes. Dem Anleger muss dabei nur bewusst sein, dass Garantien immer auf Kosten der Renditen gehen, dafür steht aber auf der anderen Seite auch die Sicherheit. (Das fehlende Bewusstsein für diese Tatsache fehlt leider). Der Gesetzgeber hat jedoch bei der RiesterRente gesetzlich vorgeschrieben, dass der Beitragserhalt bestehen muss.
Wie bereits im Eingangsartikel heraus gestellt, sind risikoaverse Anleger, also die Personen, die Sicherheit der Chance auf überdurchschnittliche Erträge vorziehen, am besten beraten mit Geldmarktfonds. Geldmarktfonds bieten gegenüber Festgeld dem Vorteil einer höheren durchschnittlichen Verzinsung und gleichzeitig die Möglichkeit, die Anlage jederzeit zu kündigen, was bei Festgeld nicht der Fall ist.
Mehr als 7.000 Investmentfonds gibt es auf dem deutschen Markt. Die Finanzmarktkrise erschütterte das Vertrauen vieler Anleger in die Märkte, dabei sind längst nicht alle Anlagearten von der Krise betroffen.
Allerdings ist schon auch zu sehen, dass z. B. in den 60er Jahren die Durchschnittsrendite von Investmentsfonds, die in vermögenswirksame Leistungen angelegt waren, bei knapp acht Prozent im Jahr lag. Heute liegt die Durchschnittsrendite bei etwas weniger als 5,5 %. Dennnoch ist zu bedenken, dass das Verlustrisiko bei dieser Anlageart im Vergleich zu alternativen Anlage begrenzt ist.
Besonders zu empfehlen ist die Nutzung von vermögenswirksame Leistungen für Arbeitnehmer. Denn bei der Anlageart schießt der Staat oder der Arbeitgeber ordentlich finanzielle Mittel hinzu. Vermögenswirksame Leistungen sind Geldleistungen durch den Arbeitgeber, die im Tarifvertrag bzw. im Arbeitsvertrag fest gelegt sind.
Leider nutzen immer weniger Arbeitnehmer die Möglichkeit, mit vermögenswirksamen Leistungen zu sparen. Von 2008 bis Ende 2009 ging die Anzahl der Verträge von 3,9 auf 3,5 Mio. Verträge zurück.
Vermögenswirksames Sparen lohnt sich insbesondere, wenn sich der Arbeitgeber daran beteiligt, da man dadurch den eigenen Ertrag steigern kann. Viele Arbeitnehmer verschenken die Möglichkeit sechs bis vierzig Euro Zuschuss von ihrem Arbeitgeber zu erhalten. Denn der Zuschuss wird nur dann gewährt, wenn auch ein entsprechender Sparvertrag vorliegt, da das Geld nicht direkt an die Mitarbeiter gezahlt wird. Es lohnt sich also einen Blick in den Arbeitsvertrag bzw. geltenden Tarifvertrag zu werfen.
Beim Beliebtheitsranking für vermögenswirksame Leistungen rangiert der Bausparvertrag an erster Stelle, erst dann folgt der Sparvertrag und Aktienfonds.
Bei der Frage jedoch, welche Anlagevariante zu empfehlen ist, kommt es gar nicht so sehr auf die gegenwärtige wirtschaftliche Situation an. Dies ist vielmehr eine Frage der individuellen Risikobereitschaft. Wer große Erträge in kürzester Zeit haben möchte, muss eben damit rechnen, dass auch große Verluste entstehen können. Das ist keine Frage der wirtschaftlichen Lage, sondern vielmehr gehört dieser Sachverhalt zum ganz normalen Wirkungsmechanismus des Finanzgeschehens.
Der Bundesverband Investment und Asset Management e. V. (BVI) informiert darüber, welche Investmentfonds für die Nutzung von vermögenswirksamen Leistungen abgeschlossen werden können. Denn dafür sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Auf der Liste, die monatlich aktualisiert wird, finden sich sowohl Standard Aktienfonds als auch Spezialitäten Aktienfonds sowie Mischfonds.
Bei ”Standard Aktienfonds” (sog. blue chips) werden Aktien angelegt, die sog. Standardwerte erfüllen, somit ist das Investmentfonds Vermögen entsprechend breit gestreut, um große Schwankungen zu vermeiden. Blue Chip Unternehmen haben in der Regel auf der ganzen Welt eine gute Reputation und gewöhnlich ist auch, vor allem auf lange sicht, mit guten Dividenden zu rechnen.
“Spezielle Aktienfonds” sind dagegen sehr stark auf ein bestimmtes Segment des Aktienmarktes beschränkt wie dies bei Fonds bestimmter Branchen oder Wirtschaftsbereiche der Fall ist. Leidet also ein Wirtschaftssektor sehr stark unter einer Krise, ist der Verlust hier deutlich größer als bei den Blue chips Fonds.
Mischfonds bieten dagegen den Anlegern viele Vorteile, worüber sich die meisten gar nicht im klaren sind, wodurch diese Investmentfonds auch nicht sonderlich beliebt sind. Mischfonds sind ein Bündel aus z. B. Geldmarktanlagen, Rentenpapieren, Immobilien, Wertpapiere, Sondervermögen und Aktien. Dadurch ist gerade bei Mischfonds eine gute Risikostreuung gewährleistet. Allerdings muss bei Abschluss sehr gut auf die Risikostruktur des Mischfonds geachtet werden, da die Unterschiede enorm sein können. Wer mehr auf Vermeidung von Risiken bedacht ist, wählt Mischfonds mit überwiegend festverzinslichen Wertpapieren. Wer bereit ist ein größeres Risiko einzugehen, kann sich auch verstärkt auf Aktien im Gesamtpaket einlassen.
Das Gute bei Mischfonds ist es, dass selbst bei Krisen auf den Finanzmärkten fast immer Gewinne erzielt werden können, da der Fondsmanager bei Mischfonds die Möglichkeit hat, dann verstärkt festverzinsliche Wertpapiere anzulegen. Zu bedenken ist aber auch, dass an der Börse immer mit Verlusten gerechnet werden muss. Dennoch ist heraus zu stellen, dass langfristig ordentliche Renditen erwirtschaftet werden können, vorausgesetzt es regiert die “ruhe Hand” und die Anleger verfallen nicht gleich in Aktionismus, nur weil es auch mal schlechter läuft.