Viele Deutsche verbinden die Anlage in Investmentfonds gleich mit hohem Risiko und Absturz der Aktienindizes wie dem Dax. Tatsächlich hat der Begriff  “Investmentfonds” ersteinmal noch gar nichts mit Aktien zu tun. Vielmehr bedeutet Investmentfonds, dass es sich dabei um einen Anlage-Topf handelt, in denen viele Anleger ihr Geld hineinstecken.

In der Summe ergibt sich dadurch ein größere Summe als bei einer Einzelanlage. Die Größe dieses Investmenttopfes führt dadurch zu sinkenden Verwaltungskosten und zu einer besseren Verhandlungssituation bei der Anlage. Worin das Investment des Fonds letztendlich getätigt wird, hängt von der Ausrichtung des Fonds und seiner Anleger ab.

Konservative Anleger investieren dabei logischerweise in einen Fonds, der das eingesammelte Kapital seiner Anleger in konservative Anlageformen investiert, beispielsweise in immobilien oder festverzinsliche Wertpapiere. Dabei ist das Risiko dadurch bereits deutlich geringer, dass durch die Diversifikation in eine Vielzahl von Investments ein geringeres Ausfallsrisiko verbleibt, als würde ein Anleger alleine in eine einige Anlage, z.B. in eine Unternehmensanleihe investieren. Gleichzeitig steigen aber die Kosten kaum mehr an, da durch die hohe Summe des vorhandenen Kapitals im investmentfonds eine gute Kostenstruktur realisiert werden kann.

Hinzu kommt, dass Investmentfonds als Sondervermögen gelten. Bei einer möglichen Insolvenz der Fondsgesellschaft verbleibt das Kapital der Anleger im Fonds, denn es ist nicht Eigentum eines anderen. Im Gegensatz dazu würde die Anlage in ein einziges Wertpapier bei der Insolvenz des Unternehmens, welches dieses herausgegeben hat, durchaus auch den Verlust des angelegten Kapitals bedeuten können.Das gleichzeitig jedoch 100 verschiedene Unternehmen oder Staaten insolvent werden ist mehr als unwahrscheinlich.

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